Safarifotografie

   

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Tanzania digital fotografieren auf Reise dazu meine Tipps und Hinweise zur Safarifotografie aus Kenia und Tansania in Ostafrika, denn Kenia und Tansania Reisen bedeutet Safari und Abenteuer pur auf der Fotosafari. Dann wird die Afrikareise durch Ostafrika auch zum Kilimanjaro gehen, der sich auch Kilimanscharo schreibt. Das ist Photographie. So ein Reisebericht kann endlos sein mit seiner Fotogalerie, all die Tiere, d.h. Wildtiere wildlife, wie Elefant, Zebra, Flamingos, Gepard, Leopard, Leoparden, Giraffe, Giraffen, Nashorn, Zebras, Löwe, Löwen, und Elefant. All die Photographie in Africa, Kenya und Tanzania. Sie bekommen hier zum Fotografieren Tips zur Fotosafari in Kenia oder Tansania gleich Reiseberichte sowie Reisefotografie von Safari Kenia. Man trifft im Nationalpark auf Löwen, Giraffen, man sieht Elefanten und Nashorn, Gepard und Leopard als Tiere. Besser ist Man sieht Löwen und Affen. Tierwanderung ist Migration. Leoparden sind im Samburu NP. Nashorn und Flamngos gibt’s am Nakuru. Viel Foto im Urlaub im Amboseli.Das hält man fest mit Kamera als Safarifoto auf der PirschfahrtAmboseli ist ein Nationalpark für eine Safari mit dem Kilimanjaro, wie auch die Masai Mara oder die Serengeti, indem man Foto oder auch Photo auf Fotosafari im Samburu machen kann, das nennt sich Safarifotografie. Man trifft da auf Tier, wie Löwe, Gepard, dann sicher auch Leopard und Giraffe im Samburu. Nashorn und Nashörner sieht man am Nakuru in Kenia oder Tansania in Ostafrika. Die Tierwanderung in Afrika ist die Migration. Schön mit Digicam zu fotografieren. Ich stelle sowas in die Fotogalerie, auch Flamingos in Tanzania und Kenya. Auf englisch African safaris oder auch Photo Safaris genannt. Zebras eignen sich für die Fotografie, wie auch Gnus und Affen.Dort macht man die Pirschfahrt Jeep, denn das ist Tansania oder Namibia bei Südafrika. Giraffen am Tarangire festgehalten mit der Kamera, manche schreiben auch Camera. Die Safari ist in Kenya und Tanzania, wie auch in Südafrika so schön. Reich an Tier ist Ostafrika, Flamingos am See, Gepard und Leopard auf dem Baum und ich mit der Kamera in der Serengeti schon von Grzymek beschrieben siehe Fotogalerie der Safari, auch mit Löwen und Affe im Tarangire. Auf Safari in Afrika besonders Kenia und Tansania. Kenia englisch Kenya, Tansania gleich Tanzania in Ostafrika, nach Kenia reisen und fotografieren auf der Afrikareise, auch in Kenia Urlaub machen und eine Safari bzw. Fotosafari. Zurückkommen mit digital Foto, einer Fotogalerie und Fotos aus der Masai Mara, den Masai, dem Amboseli Nationalpark, Tsavo, dem Lake Nakuru See, dem Lake Baringo und dem Samburu NP in Kenia und Tansania Bilder der Serengeti. Erinnerung an Grzimek und seinen Sohn Michel Grzimek, des Tarangire Nationalpark, ein Foto mitbringen von der Safari von Wildtiere wildlife, wie Löwe, Elefant, Löwen, Gepard, Leopard, Leoparden, Giraffe, Giraffen, Nashorn, Zebras, Flamingos, Elefanten. Selber fotografieren ist Reisefotografie, dazu Reiseberichte der Safari Kenia und Best of Tansania. Fotosafari in Kenya und Tanzania ist Kenia reisen mit Safari und Urlaub Fotos, Tansania Bilder sowie Reisen und Reisebericht, Safari Ostafrika ist Tansania wie auch Kenia im Naturraum digital fotografieren. Vor allem selber fotografieren, wie Elefanten aus nächster Nähe, Löwen, Nashorn, Flamingo am Nakuru und all die Wildtiere wildlife. Machen auch Sie ein Foto auf einer Fotosafari in Africa. Nationalpark wie Serengeti, Masai Mara, Amboseli, Tsavo, Samburu NP Tarangire diesen Naturraum verdanken wir Bernhard Grzimek. Der Schutz der Raubkatzen Löwe, Leopard, Gepard und das Nashorn wie der Affe oder die Giraffe ist ein Anliegen Wildlife Tiere nämlich Wildtiere.


  Safari - Fototipps

   

Übersicht:

 


Grundsätzliches


DigiCams sind heutzutage nicht mehr wegzudenken. Über Digitalfotografie kann man im Internet und Zeitschriften genug lesen, daher hier mehr der Aspekt Safarifotografie.
Leider macht sich in den Medien und damit auch bei den Anwendern die Meinung breit, alles liege an der Hardware, sprich: Welche DigiCam-Marke, wieviel Megapixel usw. Tatsächlich ist es aber immer noch hauptsächlich der Fotograf, der bestimmt, ob ein Bild etwas ist.

Die beste Technik kann nichts taugen, wenn der Fotograf nichts taugt. Will heissen, man kann auch durchaus mit einfachem Gerät gute Fotos machen. Dies ist bei all der Technik-Euphorie der letzten Jahre (vor allem seit Einführung der Digitalfotografie) etwas in Vergessenheit geraten. Ich fotografiere seit meinem 10.Lebensjahr und finde die Digitalfotografie mittlerweile unverzichtbar. (Sehr gute Analog-Kameras werden heutzutage für sehr wenig Geld verkauft. Neue Modelle werden nicht mehr auf den Markt kommen). Selbst Spitzen-Naturfotografen haben längst den Schritt zur digitalen Fotografie gemacht.

Vorteile der digitalen Fotografie sind die sofortige Ansicht und Bildkontrolle, die Anpassung der Lichtempfindlichkeit d.h. ISO-Zahl an die jeweiligen Aufnahmebedingungen (entspr.der Tageszeit), keine Gefährdung von Filmmaterial durch Röntgenstrahlen bei Flughafen-Kontrollen und schließlich die spätere Nachbearbeitungsmöglichkeit des Bildmaterials am PC (besonders im RAW-Format).



Kameras


Mittlerweile gibt es einige DigiCams , die auch den Anforderungen einer Safari genügen. Neuere Digicams sind die Sony Cybershot HX1, Panasonic Lumix FZ38 mit 18x Zoom, Canon Powershot SX1 IS  mit  20x Zoom und die Fuji HS10 mit 30x Zoom. Dies bedeutet bei Letzterer eine Brennweite von 24 bis 720mm. Einen Bildstabilisator bringen diese Kameras ebenfalls mit.

Ein grosses Problem der "kleinen" DigiCams muss deutlich gesagt werden: Die Einschalt- und die Auslöseverzögerung, die teilweise relativ hoch ist. Da kann sich beim Auslösen z.B. der Elefant schon mal weiter weg bewegt haben und man hat nur noch sein geschätztes Hinterteil drauf, ehe viele DigiCam`s auslösen.

                           


Hier sind die digitalen Spiegelreflexkameras ganz klar im Vorteil.
Seit Einführung der Canon 300D und Nikon D50/D70 sind diese mittlerweile auch bezahlbar geworden. Dieser Kameratypus gilt als robuster und ist aufgrund des höheren Gewichts auch verwacklungsärmer (als Digicams). Hier ist die Canon 450D für den Amateur wohl eine Empfehlung. Die semiprofessionelle Canon 40D mit 10 Megapixeln und hoher Auslösegeschwindigkeit dürfte schliesslich eine Empfehlung für Fotofreaks sein. Die Canon 50D bringt nun nicht nur 15 Megapixel, sondern u.a. auch ein besseres Display, einen selbstreinigenden Sensor und Schutz vor Staub und Feuchtigkeit. Vor allem sind aber die 2 „Customer Programs", d.h.
benutzerdefinierten Einstellungen C1-C2 , die für Fotografen auf Safari interessant sind. So kann man sämtliche, erforderliche Einstellungen für Wildlife-Aufnahmen eines Raubvogel oder jagenden Geparden von der Blende über die Auslösegeschwindigkeit bis zur ISO-Einstellung z.B. auf C1 legen. Ein gutes Modell hat auch Nikon mit der D90 herausgebracht.

Die neue Canon 7D ist als semiprofessionelle DSLR eine der Schnellsten und hat für verschiedene Motive und Situationen den passenden AF-Modus. Auch eine Videofunktion ist integriert und man kann somit auf Safari u.U. zwischendurch einen Videoclip machen.

 
Übrigens sind digitale Spiegelreflexkameras im Unterschied zu analogen Kameras bei der Einstellung der Filmempfindlichkeit viel flexibler und spielen bei Einstellungen von ISO 400 und mehr die analogen Filme längst an die Wand. Hier sieht man nämlich bei ISO 400-800 noch längst keine Grobkörnigkeit.

Wichtiger Tipp: Haben Sie sich für solch eine digitale Spiegelreflexkamera entschieden, dann fotografieren Sie auf der Safari möglichst im RAW oder alternativ im RAW+JPG Format. So haben Sie hinterher mehr Bearbeitungsspielraum !

                                                                                                                               

 


Objektive

Bei guten Telezoom-Objektiven mit Bildstabilisator überschreitet der Preis sehr schnell das 2 bis 4fache des Kaufpreises der Kamera. Für die meisten Safariaufnahmen sind Zoomobjektive bis ca. 200-400 mm gut zu gebrauchen. Will man jedoch u.a. auch kl. Tiere und Vögel (Adler pp.) formatfüllend fotografieren, wird man möglicherweise eine längere Brennweite  (bzw. einen Telekonverter) benötigen. Für die Canon ist dies das EF 100-400 4,5-5,6 L IS USM und für die Nikon das AF 80-400 4,5-5,6. Von den langen Telezoom-Objektiven ist das Sigma 50-500 / 4- 6,3 ES HSM das Objektiv mit einem guten Preis-/ Leistungsverhältnis und recht guter Bildqualität. Das Gewicht der Objektive mag zwar u.U. hoch sein, wirkt sich aber auf Safari (solange es keine Fuß-Safari ist) nicht aus, da Sie ja Ihre Tasche nur zum Fahrzeug tragen müssen.

Oftmals werde ich von Neueinsteigern gefragt, wie nah man an die Tiere ran kommt.
Für Ostafrika kann ich z.B. sagen: Je nach Nationalpark näher als Sie denken, gleichwohl hat etwas mehr Brennweite noch nie geschadet.

Gute Teleobjektive mit Festbrennweite sind in der Schärfeleistung den Telezooms unbestritten überlegen, sie spielen aber auch preislich in einer ganz anderen Liga. Deren Anschaffung rentiert sich aber nur für sehr ambitionierten Fotografen

Oft wird ein Weitwinkel-Objektiv (ca. 12-35 mm) vergessen, das für Aufnahmen der Landschaft unverzichtbar ist (um z.B. die Weite der Savanne oder in Namibia der Wüste zu fotografieren).


Zubehör

Speicherkarten werden zum Glück immer preiswerter und schneller. Auf Safaris sollten es aber welche von Markenanbietern, wie Sandisk, Kingston, Lexar o.a. sein. Bei einer schnellen Kamera wie der Canon 40D bzw. 50D und schnellen Bilderserien z.B. von jagenden Geparden haben sich Speicherkarten, wie die Sandisk Extreme III bzw. IV wegen ihrer schnellen Tranfergeschwindigkeit bewährt. Lesen Sie aber in jedem Fall nach, welche Speicherkarten für Ihr Kameramodel besonders geeignet sind.

Die Möglichkeit Speicherkarten als Medium wiederbeschreiben zu können, ist das eine, wohin aber während der Safari mit den Fotodaten? Mobile Bildertanks mit eingebauten kl. Festplatten mit 20-120 GB und mehr sind die kostengünstigen Alternativen zur Anschaffung vieler, grosser Speicherkarten. Teurer sind Bildertanks mit Display, d.h. Bildanzeige wie Hyperdrive Colorspace, Jobo Spectator, Archos oder Epson pp. Leider hat sich bei meinem Bildertank herausgestellt, dass das Display zu klein ist, um die Aufnahmen vor Ort anschauen und kontrollieren können. Daher hier mein aktueller Tip: Es kommen derzeit versch. Mini-Notebooks von ASUS, MSI, Medion pp. mit einer Displaygröße von 10", 80 GB Festplatte und dem erträglichen Gewicht von 1 kg auf den Markt. Dies dürfte dann die Alternative zu einem Bildertank sein. Zudem kann das Mini-Notobook auch als Safari-Reisetagebuch genutzt werden. Ein angenehmer Nebeneffekt ist, dass die lange Zeit des Rückfluges am Notebook kurzweiliger vorübergeht, d.h. man kann schon mal das Bildmaterial sichten und auswerten. Für Fotografen, die in RAW fotografieren, empfiehlt sich für die Voransicht das kostenlose Programm Picasa.

> Foto demnächst hier

Klar - ein hochvergüteter UV-Filter oder „Nur-Glas“-Vorsatz ist in Afrika ein Muss. Er schützt das Objektiv vor Staub oder Beschädigungen. Eine verkratzte Frontlinse kann ein wertvolles Objektiv ruinieren.
Zum Schutz des Objektivs einer DigiCam kann ein Objektiv-Tubus (ca. 15-25,-€) mit einem passenden UV-Filter nützlich sein. So ist das Objektiv vor Staub und Schlag geschützt. Zudem kann man dann ein zusätzlichen Weitwinkel- oder Televorsatz dranschrauben, der die optische Qualität aber nicht verbessert. Erhältlich beim Internetauktionshaus eB...

Gegen das Verwackeln auf der Pirschfahrt hilft als Auflage am Fenster oder am Dach ein Beanbag, sprich Bohnensack in ca. DIN A4 Grösse. Sie können ihn mit (fertig erhältlichen) Kirschkernen oder vor Ort mit Bohnen, Reis pp. füllen. Wegen der hohen Strapazierfähigkeit habe ich mich für einen Bohnensack aus Leder entschieden. Für kleine Kameras gibt es das Red Pod als Unterlage im Handel.

Ein Stativ ist relativ schwer und im Jeep zu sperrig. Wenn, dann sollte es ein Einbein-Stativ, aus Gewichtsgründen möglichst aus Carbon sein. Allerdings sind Stative aus Carbon zwar leicht, aber auch teuer. Eine weitere Möglichkeit ist ein Scheibenstativ mit dem man aus dem Seitenfenster fotografieren kann. Zur Befestigung an der Dachreeling des Jeeps gibt’s es z.B. von Manfrotto ein Klemmstativ, das allerdings nicht leicht ist. 

> Foto demnächst hier

Zum Thema Stromversorgung: Nehmen Sie genügend Reserve-Akkus mit. Meist sind diese z.B. bei eB.. für wenig Geld zu bekommen. Die Wiederaufladung ist in der Regel kein Problem. Gegebenenfalls kann man auch ein Ladegerät anschaffen, das über den Autobatterie-Anschluss (Zigarettenanzünder) angeschlossen werden kann. Die Lodges sind meist recht komfortabel und haben den ostafrikanisch-englischen 3pol-Stromanschluß mit 220V Strom. Adapter nicht vergessen. Zur Stromversorgung in Camps sollte man sich bereits vor Reiseantritt beim Veranstalter erkundigen. In einigen Camps und einfachen Lodges ist die Stromversorgung oftmals auf einige Stunden beschränkt. Meist kann man hier die Akkus zur Aufladung an der Rezeption abgeben. (Namensschildchen auf den Akkus dann nicht vergessen!)
Das abendliche Reinigen der Kamera sollte selbstverständlich sein. Also einen Blasebalg, d.h. Luftpinsel mitnehmen (das ist so ein Teil mit einem kl. Blaseball dran). Anschliessend den Filter mit einem Mikrofasertuch reinigen! Nützlich ist auch eine Display-Schutzfolie, die gegen Staub und Verkratzen des Displays hilft.


An die Foto-bzw. Videoausstattung werden große Ansprüche gestellt. Man sollte sich auch mit den landesüblichen Regenzeiten beschäftigen, wobei nicht automatisch Regenzeit = schlechte Fotozeit heißt. Gewaltige Wolkenformationen bekommt man eben hauptsächlich in der Regenzeit "drauf". Ist man in dieser Zeit auf Safari oder auch schon kurz vorher, dann ist eine Kamera-Regenhülle sicher eine praktische Anschaffung. Eine Plastikeinkaufstüte erfüllt nach meinen Erfahrungen kurze Zeit seinen Zweck als Behelf, mehr aber auch nicht.
Trockenzeit bedeutet aber in jedem Fall Staubzeit und wer dann mit seinem Fahrzeug schon mal hinter einem anderen Jeep hergefahren ist, der weiß, was das bedeutet!

Die Erschütterungen durch das Rütteln und Schütteln während der Jeeptour sind auch nicht ohne. Eine gut gepolsterte Trekking- bzw. Fototasche ist sehr sinnvoll. Empfehlenswert sind z.B. LowePro und Tamrac. Es gibt viele, verschiedene Modelle, aber denken Sie dabei auch an die Richtlinien der Fluggesellschaften für Handgepäck und Grössenbeschränkung (max. 55x40x20 cm), wobei das Gewicht zum Glück für uns Fotografen meist nicht aufs Freigepäck angerechnet wird.

Tipp: Da eine Safari meist schon teuer genug ist, lohnt es sich vordem Kauf von Kamera und Zubehör bei diversen Preisvergleich-Seiten im Internet zu recherchieren.

Zum Thema Theorie eine Buchempfehlung:

Uwe Skrzypczak - Wildlife-Fotografie: Mit der Digitalkamera unterwegs in der Serengeti   

für alle Einsteiger in die Materie ein Muß, dass ich ihnen nur ans Herz legen kann,  für andere eine Bereicherung ihrer Kenntnisse.

                                                                                                                               



Aufnahmetechnik


Wenn Sie sich auf Ihre Safari vorbereiten wollen, dann machen Sie sich vorher mit Ihrer Kamera vertraut.

Top 1.
Nehmen Sie Ihre Kamera in die Hand und gehen Sie mit Ihrer Bedienungsanleitung alle Funktionen der Kamera durch. Machen Sie dabei auch entsprechende Probefotos.

Top 2.
Versuchen Sie mal z.B. die Tauben auf dem Dach Ihres Nachbarn zu fotografieren. Kontrollieren Sie anschließend die Qualität der Aufnahmen.

Top 3.
Dann besuchen Sie mit Ihrer Kamera einen Zoo und machen dort Testfotos. Aus Fehlern, die Sie dort machen, können Sie nur lernen! Denn auf der Safari sollten Sie Ihre Kamera kennen und wissen, wie und welche Einstellungen Sie machen müssen.

Testaufnahme mit Canon 20D

Zu den Kamera-Einstellungen: Die ISO-Zahl gibt die Lichtempfindlichkeit des Pixel-Sensors (ähnlich eines Foto-Films im KB-Format) an. Standard ist i.d.R. 100. Je höher die ISO-Zahl ist, desto höher ist meist auch das sogenannte Bildrauschen. Bei guten digitalen Spiegelreflexkameras tritt dies übrigens erst ab 800-1600 auf. Auch wenn die Lichtverhältnisse in Ostafrika (dank Sonne) recht gut sind, wird man die ISO-Einstellung nicht zu niedrig stellen, da man für Tieraufnahmen i.d.R. eine schnelle sog. Verschlußzeit (ab 1/125s - 1/250s) braucht. Hier bevorzuge ich ISO 200.


Bildgestaltung

Ein wenig "Bildgestaltung" hat noch nie einem Foto geschadet. Ein halb "abgeschnittenes" Tier ist oft nichts halbes und nichts ganzes, im wahrsten Sinne des Wortes. Man sollte ein Tier vor der Aufnahme (nach Möglichkeit) etwas studieren, bis z.B. der Löwe in Richtung Kamera blickt oder er eben ansetzt, um "herzhaft" zu gähnen. Das sind dann die Momente, die wir Fotografen bevorzugen, um lebendige Fotos zu machen.
Liegt bzw. blickt das Tier z.B. nach rechts, so sollte es sich in der linken Bildhälfte befinden. Es blickt dann nämlich ins Bild (und nicht aus dem Bild heraus).
Das Porträt eines Tieres ist etwas sehr interessantes, dass uns besonders bei Primaten sehr berührt (Verwandtschaft?). Aber wir sollten auch auf Fotos versuchen, die umgebende Landschaft mit einzubeziehen. Diese ist Bestandteil des Landes und dadurch unverwechselbar.
Nehmen wir nur Tiere nah auf, dann heißt es ganz schnell, die Aufnahmen könnten auch aus dem Zoo stammen.
Für Landschaftsaufnahmen brauchen wir natürlich ein Objektiv in Weitwinkelstellung.
Es gibt z.B. vom Amboseli Nationalpark keine schöneren Aufnahmen, als solche mit dem schneebedeckten Kilimanjaro im Hintergrund.

                                                                                                                             

 


Ablauf einer Safari:

Je nach Safari geht es bereits morgens vor dem Frühstück um ca. 6:30 Uhr auf die Frühpirsch. Safaris sind nichts für Langschläfer. Ein Kaffee vor dem Start muss genügen. Eine warme Jacke, bzw. ein Pullover ist hier im Landesinneren trotz Afrika erforderlich, denn über Nacht kann es (auch je nach Höhenlage und Jahreszeit) empfindlich kalt werden.

Nehmen Sie zur Frühpirsch ein lichtstarkes Objektiv mit oder erhöhen Sie die Lichtempfindlichkeit (ISO-Einstellung) Ihrer Kamera – bei digitalen DSLR´s auf ca. 400-800 ISO ! Mit einer kleinen Digicamsollten es nicht mehr als 400 sein, denn das Bildrauschen steigt mit höherer ISO-Einstellung sehr stark an. Zusätzlich sollten Sie Ihre Digicam auflegen, um Verwacklungen zu vermeiden.

Seien Sie mit Ihrer Kamera ständig bereit: Auch wenn alles völlig ruhig aussieht – im nächsten Augenblick könnte das Motiv auftauchen, von dem man gemeinhin nur träumt!

Die Vormittagspirschfahrt startet meist zwischen 8-9 Uhr. Nehmen Sie von Ihrer Fotoausrüstung lieber mehr als zuwenig mit. Sie wissen ja nicht, welche Motive Sie erwarten. Zudem brauchen Sie es ja nur bis zum Fahrzeug zu tragen. Reserve-Akkus und Speicherkarten nicht vergessen. Die ISO-Einstellung werden Sie jetzt meist auf 100 bis 200 ISO stellen können.

Und für die Safari gilt, lieber dem Fahrer einmal zuviel "Stop" zurufen, als ein verpasstes Fotomotiv. Die kommen nämlich erfahrungsgemäß nicht wieder. Scheuen Sie sich auch nicht davor, den Fahrer zu bitten, den Jeep ein paar Meter vor oder zurück zu setzen.

Während der Mittagpause kehrt man zurück in die Lodge, es sei denn, man hat eine Ganztages-Pirschfahrt (in Absprache mit dem Fahrer bzw. laut Programm). Nach dem Essen ist Entspannung nützlich. Manche legen sich etwas an den Pool, andere machen auch gerne einen „Fußsafari“ durchs Gelände der Lodge und können dort Tiere, wie Meerkatzen, Klippschliefer, Agamen, Webervögel, Toko`s und vieles mehr sehen. Das pralle Licht zur Mittagszeit ist natürlich nicht sehr günstig zum Fotografieren. Spätestens jetzt sollten Sie Ihre ISO-Einstellung auf einen niedrigen Wert einstellen. Seien Sie aber bei Ihrem Spaziergang vorsichtig, denn Sie befinden sich gleichwohl in der Wildnis. Achten Sie darauf, wohin Sie treten und verlassen Sie in keinem Fall das Gelände der Lodge!

Zur Nachmittagspirschfahrt wird meist gegen 15:30-16 Uhr gestartet. Währenddessen sollten Sie den eingestellten ISO-Wert je nach Licht im Auge behalten. Mit etwas Glück erwischen Sie auch noch einen schönen Sonnenuntergang, bevor Sie zwischen 17:30 und 18:3o Uhr die Lodge wieder erreichen.

Jeden Abend empfiehlt es sich die Bilder nach der Rückkehr in die Lodge auf einem Bildertank zu speichern. Währenddessen sollten Sie Ihre Kamera und Objektiv von Staub und Schmutz befreien, sprich reinigen. So sind Sie gerüstet für den nächsten Safaritag.

Abschließend:

Was dazu gehört sind neben einer guten Ausrüstung: Glück, Geduld und eine gehörige Portion Frustfestigkeit. Safari ist trotz Pauschaltourismus immer noch ein kleines Stück letzte Freiheit und Abenteuer.

Seien Sie nicht enttäuscht, wenn nicht all Ihre Bilder gleich Meisterfotografien werden. Dies ist umso mehr ein Grund, mal wieder eine Safari in Afrika zu machen.

Denken Sie auch daran, dass berufsmässige Naturfotografen wochen- und monatelang in Afrika Aufnahmen machen. Verglichen mit dem engen Zeitfenster einer 3-5 tägigen Safari werden Sie daher durchaus mit Ihrem Bildmaterial zufrieden sein können.

                                                                                                                              



 

 

 


Meine Ausrüstung
 

 

Kameras:

Canon 7D / 50D

Objektive:

Tamron 11-18 / 4,5-5,6

Tamron 28-75 / 2,8  XR Di

Canon EF 300 / 4 L IS

Canon EF 500 / 4 L IS

Canon Telekonverter Expander II 1,4x und 2

 

Blitz:

Canon Speedlite 580 EX II

Better Beamer Teleblitzvorsatz

Diffusor

kabelloser Zweitblitz Electra Slave Flash

Stative:

Manfrotto 055 modifiziert mit Manfrotto Stativkopf 393

Velbon Carbon Sherpa Pro CF 640

Velbon Carbon Einbeinstativ Sherpa Pro  Pod 6

Doppel - Bohnensack

Diverses:

Reserve-Akkus

Speicherkarten Sandisk Extreme IV 4 /8GB

Gepe Card Safe

Mikrofasertücher

Blasebalg "Hurrikan"

Bildertank Hyperdrive Colorspace mit 320 GB Festplatte

Mini-Notebook Medion Akoya E1210 mit 500 GB Festplatte

Digicam Canon IXUS 70 als "Immerdabei"

Videoausrüstung

Camcorder Sony HC7

Drucker

Canon IP 4300 - wenn Sie einen Drucker suchen, empfehle ich Ihnen, schauen Sie mal bei  www.drucker.de nach




 

 

 

 

 

 

 

 

Begriffe:

Individuelle Safari mit gutem Safarianbieter wie Sunworld Safaris in Kenia und Tansania. Bei Fotosafari auf Pirschfahrt mit Tierbeobachtung im Nationalpark und Reservat mit Affen, Antilopen, Flamingos, Geparden, Löwe, Leopard, Elefanten, Giraffen, Nashorn und Zebras. Zur Ansicht in der Fotogalerie. Unterkunft in Lodge oder Camp im Amboseli mit dem Kilimanjaro, Masai Mara, am Mount Kenya, Samburu, Sweetwaters, Ol Pejeta, Solio mit seinen Nashörnern, Lake Baringo, Lake Nakuru, Meru und im Tsavo. In Tansania unterwegs mit meiner Canon 40D,  Safarifotos machen im Tarangire, am Lake Manyara, Ngorongoro und in der Serengeti. Beachurlaub an der Küste am Diani Beach. Heimflug von Mombasa oder Nairobi.

www.safarifoto.de